Wenn Schmerzen ,,nerven,, und chronisch werden….

Strubbel 14. November 2010

Ein wirklich ganz wichtiges Thema. Jeder hat es schon mindestens einmal im Leben gehabt.

—SCHMERZEN—

Was Schmerzen für den Organismus bedeuten,  woher sie kommen, welche Art von

Schmerzen und  wie wir sie  erfolgreich oder auch nur einigermaßen in den Griff

bekommen  und die Wahrnehmung  derselben, ist ein durchaus komplexes Thema,

welches ich hier, aus  eigener Erfahrung, darstellen möchte.

Ersteinmal sei erwähnt, daß Schmerzen eine große Daseinsberechtigung für  den

gesamten chemisch-biologischen Ablauf  des menschlichen Körpers darstellen.

Sie sind ,,Die Alarmglocken,,, die uns signalisieren,  -STOP-  Hier stimmt was

nicht, Du ,,Mensch,, solltest schnell handeln.

Die Empfindung, was die gesamte Palette Schmerz angeht,  hängt von jedem

Einzelnen  ab,  wie  weit er bereit ist, anzunehmen, oder gar hinzunehmen, oder

doch besser den Arzt aufzusuchen, der dann eine möglichst genaue Diagnose

des Schmerzherdes stellt, worauf dann auch gezielt eine Behandlung abgestellt

werden kann.  Dies  können, nicht unbedingt müssen, Schmerzmedikamente

in Ihrer  sehr komplexen Vielfalt und Wirkweise, oder auch  alternative Behandlungsmethoden sein.

Also,  die richtige Therapie hierfür  erfordert schon eine genaue Diagnose.

Beispiel:  Hat man Zahnschmerzen, muß nicht zwangsweise der Zahn extrahiert werden,

sondern es kann auch  ,,nur,,  gebohrt oder  anderweitig angesetzt werden.

Das Schmerzempfinden ist ein ganz wichtiger Punkt, wie ich meine. Denn darauf

werden Medikamente oder andere Methoden  der Schmerzbekämpfung abgestellt.

Beispiel:  Bei Kopfschmerzen (Wichtig, es hat vorab eine genaue Untersuchung

stattgefunden, die Tumore,  Stynosen, usw. ausschließt) wird der Arzt eher

ein Medi verschreiben, welches auf Basis der Acetylsalizylsäure  wirkt,

also als Blutverdünner fungiert.

Es ist nicht nur wichtig, daß es für jeden Schmerz das richtige Mittel gibt,

sondern das Medikament oder die Behandlung, sollte unbedingt dem

Patienten und seinen evtl. noch zusätzlichen Mitteln, die er nimmt,

angepaßt werden. Wir wollen ja möglichst die unerwünchten Wechselwirkungen

ausschließen.  Also, ein Wirkstoff den anderen sozusagen aushebelt, und seine

Wirkung  auf ,,null,, reduziert.

Da ich betroffene bin und an Arthrose leide, welches ja ein chronisches

Krankheitsbild ist, mit den dazugehörigen chronischen Schmerzen, habe ich

ein dementsprechendes Spektrum an Medikamenten durchprobiert.

Bin  schlußendlich beim Ibuprofen hängen geblieben. Die Nebenwirkung

nach jahrelanger  Einnahme war dann Darmbluten. Hatte mein Dok. immer

wieder davon abgeraten und mich davon  überzeugen können, Morphin zu nehmen.

Eines  konnte er mir auf alle Fälle versprechen. Es schlägt weder auf den Magen  noch

auf andere  Organe.  Eine Gewöhnung  ist ebenfalls nicht möglich, da man als

Schmerzpatient  eine andere Verstoffwechselung über die Metaboliten hat.

Es erfordert allerdings eine genaue  Dosierung, wie bei jedem anderen Medikament

auch.

Schmerzen muß also niemand mehr  in der heutigen Zeit wirklich ertragen.

Beispiel:  Hat man nur eine Verspannung der Muskeln (Kann ebenfalls sehr

schmerzreich sein), wird der Arzt  kein Schmerzmedikament verschreiben,

sondern doch eher die Methode  der –Massagen–  oder  –Fangopackung–

oder  –Krankengymnastik–  verschreiben.  So es verschreibungsfähig

ist.  Wenn nicht:  Gibt es hierfür die Möglichkeit wie: Ein warmes Bad mit

ätherischen Ölen als Zusatz,  oder einfach eine Art –walking–  oder

Spaziergang an der frischen Luft.  Wichtig hierbei:  Aufrechter Gang und

ruhiges ein- und ausatmen, also das berühmte Zusammenspiel zwischen

Körper und Seele.  Bewegung ist hier auch das Schlüsselwort für

Arthrosegeplagte.  Erst Medikament nehmen, etwas warten bis die Wirkung eintritt

und dann sich bewegen, soweit und wieviel es möglich ist. Dies ist

zumindest ein positiver Aspekt mit dem man die Krankheit zwar nicht

aufhalten aber doch weit nach vorne schieben kann.

Positive Denkweise  wirkt immer und gerade bei Schmerzpatienten sehr

gezielt.

Medikamente können und sollen auch nur der berühmte ,,Krückstock,,

sprich ,,Hilfe zur Selbsthilfe sein,,.

Sie erleichtern   unseren Alltag  beträchtlich und geben unserem Leben

eine gewisse Qualität. Ohne ,,Sie,,  gäbe es für viele Menschen gar kein ,,Morgen,,.

Dieses Resumee können wir auf alle Fälle daraus ziehen.

Scheuen wir uns nicht, die ein oder andere Tablette zu nehmen, wenn uns was

weh  tut.  Sind Medikamente und Co.  nun ein Segen oder doch eher ein Fluch?

Eine gute Frage für einen noch besseren Artikel, wie ich meine.

Demnächst  ===HIER===

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