Diagnose - Möglichkeiten?

Allgemeine Diskussion zum Thema Histaminose.

Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon Fusion » Do 14. Jan 2010, 14:00

Hallo,

ich habe gehört, dass man HI jetzt per Bluttuntersuchung nachweisen kann?
Weiß jemand genaueres darüber ? Gibt es noch andere Möglichkeiten für eine sichere Diagnose ?
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon eliza » Do 14. Jan 2010, 14:19

Hallo Fusion,
der Bluthistaminspiegel hat keine ausreichende Aussagekraft und ist meines Wissens auch keine Kassenleistung (gesetzlicheKK)
Näheres zur Histamindiagnostik hier:
http://www.medizinfo.de/ernaehrung/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten/histaminintoleranz/histaminintoleranz_diagnostik.shtml

Hilfreich & wenig bekannt: Sammelurin zur Methylhistaminbestimmung (= Abbauprodukt v. Histamin)
wird nur in Speziallabors durchgeführt; bei mir von Synlab Labor in Weiden Opf)
Info:http://www.synlab.de/frameset_usp/usp_weiden.htm
VG eliza
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon Fusion » Do 14. Jan 2010, 14:28

Hallo Eliza,

danke für die schnelle Antwort!

Ich habe schon diese Auslaßdiät gemacht und gemerkt, dass es mir besser geht.
Das ist doch schon auch ein Beweis oder? :?

Naja, ich lese mir die Infos noch mal genauer durch, die du mir verlkit hast,
Danke noch mal!. :bravo:

Dann rede ich mit meinem Doc.
:D
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon eliza » Do 14. Jan 2010, 17:31

Hallo Fusion,
leider ist nur wenigen Ärzten die Hi bekannt, wenn du mit deinem Arzt darüber sprechen willst empfehle ich dir noch den Fachartikel aus dem Deutschen Ärzteblatt "Die verschiedenen Gesichter der HI" (Konsenqzenzen für die Praxis) drucken und zum Arzt mitnehmen!
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=53958

Die Ausslassdiät ist sicher ein Indiz, du weißt aber noch nicht, die Ursache der HI; ich würde erst die Diaminoxidase (DAO) messen lassen, ist das Enzym, dass Histamin abbaut; ist oft bei Vitamin B6 Mangel erniedrigt, kann mit Supplement mit B6 verbesser werden, (ich nehm B6 v. Hevert http://www.hevert.de/upload/res/467.PDF !
Der Histaminspiegel im Blut bringt nichts, weil sehr kurze Halbwertzeit, bedeutet, dass das Blutserum gleich nach Blutabnahme untersucht bze. tiefgefroren werden müsste, da sich der Wert schnell verändert & dies ist technisch in den Labors nur in den Kliniken möglich; ansonsten noch Methylhistamin Sammelurin, weiß nicht, ob in deinem Umfeld ein passendes Labor;

Viel Glück
VG eliza
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon Fusion » Fr 15. Jan 2010, 10:19

Hallo Eliza,

danke für die gute Tips!

Welche mögliche Ursachen kann es für HI geben ?
Ich habe Probleme mit meinen Leberwerten und Verdacht auf Schilddrüsenunterfuntion.
Kann es damit zusammenhängen ? :?
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon eliza » Fr 15. Jan 2010, 14:33

Hallo Fusion,
mit Schilddrüsen kenne ich mich nicht aus, die Leber könnte evtl. mit einer Enzym/funktionsstörung eine Rolle spielen!
Wenn nur eine HI Abbaustörung vorliegt, also zu wenig DAO produziert/vorhanden oder auch Medikamente (S. Negativliste) die DAO blockieren, wäre dies am unproblematischsten zu therapien! z.B. mit Vitamin B6, Daosin (hab ich nicht vertragen) !!
Sollte aber zuviel Histamin produziert werden wäre wichtig die Ursache zu finden und die kann vielfältig sein:
Nahrungsmittel (s. Liste) biogene Amine, Alkohol etc.
aber auch Gluten ( Klebereiweiß i. Mehl) & auch schlechte Bakterien im Darm sollen Histamin freisetzen
weitere Möglichkeit der Histaminfreisetzung kann Stress, Hitze, Kälte sein
Du siehst, die Möglichkeiten sind vielfältig!!
Ich hatte bis zur Diagnose 10 Jahre Beschwerden - war Genussmensch, Rotwein, Käse, viele biogene Amine,
diagnostizierte Fettleber, Gallenstörung Betablocker (DAO-Hemmer) und viel Stress; leider hat man die HI nicht erkannt, die Fettleber nicht beachtet! Die Folge multipile Unverträglichkeiten seit 5 Jahren, wobei es mir zwischenzeitlich schon viel besser geht!
Falls du dich ausführlicher mit HI befassen möchtest, kann ich dir das Buch "Histamin-Intoleranz "v. Reinhart Jarisch empfehlen!!
http://www.amazon.de/Histamin-Intoleranz-Histamin-Seekrankheit-Reinhart-Jarisch/dp/3131053828
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon Fusion » Mi 20. Jan 2010, 15:52

Hallo Eliza,

danke für deine Antworten!

So, ich habe nun eine Überweisung zum Spezialisten bekommen, JUHUU!
Mein Hausarzt hat sich nicht mal großartig gewährt, nach dem ich ihn die Unterlagen vorgelegt habe ;)
Danke noch mal!

Jetzt nur noch auf die Untersuchung warten.
Leider muss ich mich paar Tage vor der Untersuchung histaminreich ernähren,
davor habe ich allerdings ein wenig Angst :(

naja, wird schon schiefgehen.

Bis denne,
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon eliza » Mi 20. Jan 2010, 20:51

Hallo Fusion,
:bravo:
na, dann viel Erfolg für die Untersuchungen und vorallem Durchhalten :arzt: Ich kenn das, Daumendrück!
Kann ja kein Gesunder verstehen, dass man sich darüber freuen kann!! :mrgreen:

Wichtig ist, dass du zumindest kein Antihistaminika nimmst; die Strengen sagen 7 Tage, andere wenigstens 3 Tage Karenz!
VG eliza
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon Fusion » Mi 17. Feb 2010, 15:06

Hallo ihr lieben,

danke für die Infos, :smiline:

Ich habe nun die Untersuchungen hinter mir und warte jetzt auf die Ergebnisse.
Mein Ärztin meinte aber, dass ich doch sehr wahrscheinlich die HI habe, weil Antihistamika (schreibt man das so?) bei mir positiv wirken.
Auch Histaminarmeernährung scheint bei mir postiv zu wirken,
ich freue mich so, seit Tagen kein Bauchschmerzen mehr

:glück:
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Re: Diagnose - Möglichkeiten?

Beitragvon Arturius » Mi 7. Apr 2010, 10:06

Hallo ihr lieben,

ich habe nun nach Wochen Wartezeit auch nun endlich meine Ergebnisse bekommen.
DAO Wert 17,2. Diagnose "HI unwahrscheinlich".
Dabei steht jedoch, dass ich trotzdem die verdächtigen Lebenmittel meiden soll und ich habe einen Notfall-Set bekommen.

Der zuständige Allergologe hat mir auch gesagt, dass diese Test sehr unzuverlässig sind und ich mich eher auf die Auslaßdiät-Ergebnisse verlassen soll, die nun leider positiv sind.

Gruß, A.
Meine Beiträge basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und meinen eigenen Recherchen.
Ich bin kein Arzt und besitze keine fachmedizinische Ausbildung.


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